Unsere Welt heute ist von vielen Missständen geprägt, die ein gerechtes und friedliches Zusammenleben gefährden oder erschweren. Häufig werden diese Probleme durch Fake News zusätzlich verschärft.
In der Bibel wird von Propheten berichtet, die mutig Ungerechtigkeit anprangerten, den Menschen Hoffnung zusprachen und Wege aufzeigten, wie sie wieder nach Gottes Geboten leben konnten. Schon damals gab es jedoch auch sogenannte Berufspropheten: Sie verdienten ihren Lebensunterhalt damit, genau das zu verkünden, was die Menschen – vor allem die Reichen und Mächtigen – hören wollten. Dabei blieb die Wahrheit nicht selten auf der Strecke.
Um solchen Ungerechtigkeiten entgegenzuwirken, haben die Vereinten Nationen die sogenannten 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Ihre Umsetzung bis zum Jahr 2030 soll eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung fördern.
Im Religionsunterricht der 8. Jahrgangsstufe haben sich die Schülerinnen und Schüler mit einzelnen dieser Ziele auseinandergesetzt. Sie wählten verschiedene Themen aus und stellten verbreiteten Fake News überprüfbare Fakten gegenüber. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden in der Aula präsentiert. Dabei haben die Jugendlichen auch herausgearbeitet, welchen Beitrag jeder und jede Einzelne zu einer gerechteren Welt leisten kann.
Fotos und Bericht: Lena Krause